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Photovoltaik:
Die Photovoltaik - also die Gewinnung elektrischen Stroms direkt aus Tageslicht - ist eine elegante und moderne Möglichkeit. Solarstromanlagen erzeugen Energie tagsüber, also genau dann, wenn im Stromnetz viel gebraucht wird. Nur etwa 10 m² Solarzellenfläche reichen aus, um den privaten Strombedarf eines Bundesbürgers zu decken. Hochwertige Solarstromanlagen arbeiten mehrere Jahrzehnte lang und erzeugen nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung elektrischen Strom, sondern nutzen auch diffuses Sonnenlicht besonders effizient.

Saubere Energie
Immer mehr Bauherren interessieren sich heute für diese moderne Art der Stromerzeugung. Folgende Motive haben Kunden zum Kauf einer Solarstromanlage:

  • effizienter Beitrag zum Umweltschutz: Solarstromanlagen reduzieren die Schadstoffbelastung und vermindern den Primärenergieverbrauch
  • Unabhängigkeit und Sicherheit: Energie vom eigenen Dach als Teil der privaten Vorsorge und zur Energieeinsparung
  • Verantwortung für die Zukunft übernehmen: das gute Gefühl, einen privaten Beitrag zum Durchbruch einer positiven innovativen Technik zu leisten.

Einfluss von Ausrichtung, Neigung und Verschattung auf den Energieertrag
In Südrichtung und mit etwa 30 bis 35 Grad Neigung zur Horizontalen bringt der Solargenerator in Deutschland im Jahresmittel die höchsten Stromerträge. Aber selbst bei deutlichen Abweichungen hiervon (Südwest bis Südost, Neigung von 25 bis 55 Grad) lohnt sich die Installation einer Solarstromanlage. Ein Anstellwinkel flacher als 20 Grad sollte vermieden werden, weil dann die Verschmutzung des Solargenerators zunimmt. Um die Solarzellen vor dem gefürchteten Hot-Spot-Schaden durch Teilverschattung zu schützen, wurden in die Module mehr Bypassdioden geschaltet, als üblich.

Wartung:
Grundsätzlich sind Solarstromanlagen eine praktisch wartungsfreie Technik.
Regelmäßige Kontrolle: Mindestens der monatliche Ertrag der Anlage ist dabei festzuhalten, denn er dient dazu, Störungen frühzeitig zu erkennen und nachvollziehen zu können.

Vertrag mit dem Netzbetreiber:
Der Anschluss einer netzgekoppelten Solarstromanlage muss beim Betreiber des örtlichen Stromnetzes (Versorgungsnetzbetreiber VNB) angemeldet werden. Wenn der VNB zusätzlich einen schriftlichen Vertrag schließen möchte (was das Gesetz nicht vorschreibt), so sollte dieser nicht ohne Prüfung unterschrieben werden.
Was steht im EEG?: Die Laufzeit der Einspeisevergütung für die jeweilige Anlage beträgt 20 Kalenderjahre plus das Inbetriebnahmejahr.